Movember: Schnauzer für einen guten Zweck

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Im November müssen Mo Sistas ganz stark sein, denn der elfte Monat des Jahres ist fest in der Hand der schnurrbärtigen Mo Bros. Die Rotzbremsen wachsen als Zeichen der Bewusstseinsschaffung für Männergesundheit; Events und Aktionen sammeln Spenden, die in die Prostata- und Hodenkrebs- sowie Depressionsforschung fließen. Seit 2004 wurden durch Movember, der mittlerweile weltweit größten Fundraising-Organisation für Männergesundheit, weltweit über 300 Millionen Euro gesammelt, seit 2012 wird auch in Österreich der Schnauzbart für den guten Zweck gezüchtet.

Im Rahmen des Global Action Plans bleiben in Österreich getätigte Spenden auch in Österreich: Das Forschungslabor an der MedUni Innsbruck ist Teil des globalen Netzwerks und profitiert damit von den Spenden. Die Mo Bros. Reporter-Legende Sigi Bergmann sowie die Austria-Wien-Fußballer Manuel Ortlechner, Markus Suttner und Fabian Koch fungieren mit dem Urologen Dr. Michael Rauchenwald als Schnauzer-Botschafter. Beim Start-Event im Wiener 25h-Hotel ließen sie den „Clean Shave“ vornehmen – man(n) startet seinen Movember glatt rasiert.

Vorsorgemuffel Mann

Mo Bros.: Reporter-Legende Sigi Bergmann und die beiden Austria-Wien-Fußballer Markus Suttner und Manuel Ortlechner gehen frisch rasiert in ihren "Movember"

Mo Bros.: Reporter-Legende Sigi Bergmann und die beiden Austria-Wien-Fußballer Markus Suttner und Manuel Ortlechner gehen frisch rasiert in ihren „Movember“

Einer aktuellen Studie von Marketagent zufolge sind Österreichs Männer Vorsorgemuffel: Männerkrankheiten sind Tabuthemen und werden von der Mehrzahl der Männer nicht thematisiert, nur bei 7 Prozent wird die Thematik zumindest regelmäßig angesprochen. Prävention ist für knapp ein Fünftel ein Fremdwort, eine Partnerschaft ist hierfür gesundheitsförderlich: Unter Singles sind ein Viertel der Männer Vorsorge-Verweigerer. Der Arzt wird von mehr als einem Drittel lediglich im Bedarfsfall aufgesucht, den zweiten Platz auf der Ausredenskala belegt „es hat sich einfach nicht ergeben“.

Dabei ist das Prostatakarzinom der häufigste Tumor, der bei Männern diagnostiziert wird – jeder Sechste erkrankt klinisch, rund 9.000 Männern kostet diese Krebsart in Europa das Leben. Zur Zeit wird ein Gentest entwickelt, der langsam und schnell wachsende Tumore unterscheiden kann. Bis zur Marktreife wird es zwar noch ein paar Jahre dauern, dieser kann in Zukunft durch die bessere Unterscheidungsmöglichkeit von aggressiven und relativ harmlosen Tumoren entscheidend bei der Wahl der richtigen Behandlungsart sein. In einer Sub-Studie ebenfalls untersucht werden die emotionalen Auswirkungen von Prostatakrebs auf die betroffenen Männer, um Ärzte auf die Unterstützung ihrer Patienten besser vorbereiten zu können.

 

Mehr Informationen zum November 2013 und wie du mitmachen kannst findest du hier:

Homepage von Movember Austria

What to do?

Cancer Research UK – causes and prevention of prostate cancer

 

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  1. Männergesundheit: “Echte Vorsorge beginnt nicht beim Arzt” - gosensual - lebe lieber sinnlich

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