Sexarbeit: Podiumsdiskussion mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

**Sexarbeit spaltet die Gemüter, wird kontrovers diskutiert. Die gesetzlichen Regelungen reichen von Totalverbot, über Kundenstrafbarkeit bis hin zu den unterschiedlichsten Regulationsmodellen. Die Bundesministerin für Bildung und Frauen, Gabriele Heinisch-Hosek, lädt am Freitag, dem 10. Oktober, zur Podiumsdiskussion "Prostitutionspolitiken - vom Diskurs zum Standpunkt", um zu diskutieren, welchen politischen Weg Österreich verfolgen soll.

Credit: Shutterstock/Jan van der Hoeven

Ziel der Veranstaltung ist es, über „Verbot und Liberalisierung“ hinaus zu denken und zu diskutieren.

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Die zugrundeliegenden Motive spannen einen weiten Bogen: Von moralischer Verurteilung, über gleichstellungsmotivierte Ablehnung hin zu pragmatischer Akzeptanz bis zur Betrachtung als Beruf. Aber wie positionieren sich ExpertInnen und PolitikerInnen?

Am Podium diskutieren: 

  • Marie-Theres Prantner (Bundesministerium für Bildung und Frauen, Leiterin der Arbeitsgruppe „Länderkompetenzen Prostitution“)
  • Eva van Rahden (Leiterin der Beratungsstelle SOPHIE, Wien)
  • Sabine Constabel (Sozialarbeiterin, Stuttgart)
  • Christine Nagl (Leiterin der Beratungsstelle PiA, Salzburg)
  • Brigitte Hofmann-Muzik (Vertreterin der Initiative „Stopp Sexkauf“)
  • Moderation: Ulli Weish

Wann & Wo:

Freitag, 10. Oktober, 18 Uhr im Bundesministerium für Bildung und Frauen, Audienzsaal
Minoritenplatz 5, 1014 Wien

Um Anmeldung unter anmeldung@bmbf.gv.at bis 6. Oktober wird gebeten.

 

Weiterführend lädt am Samstag darauf, am 11. Oktober, der Verein Forum Feministische Zukunft zu einem Vortragsabend zum Thema „Prostitutionsdebatten und Freiertum„.

Programm: 

  • Begrüßung und Moderation: Susanne Riegler, Journalistin
  • Dr. Erich Lehner, Geschlechter- und Männerforscher, Psychoanalytiker in freier Praxis über „Patriarchale Vorstellungen des Freiertums“
  • Prof. Dr Rahel Gugel M.A., Professorin für Recht in der Sozialen Arbeit, Deutschland, über „Das Spannungsfeld zwischen Regulierungsansätzen im Bereich der Prostitution und verfassungsrechtlichen Gleichheitsgeboten im Zusammenhang mit der Debatte um Prostitution in Deutschland“
  • im Anschluss: Diskussion

Wann und Wo: 11. Oktober, 17.30 bis 20 Uhr, VHS Ottakring, Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien

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