Das japanische ‚nyotaimori’ stellt eine besonders erotische Verbindung zwischen Lebensmitteln und Erotik dar – auch “body sushi” genannt, ist es wörtlich übersetzt die „Darbietung auf einem weiblichen Körper“. Die männliche Form wird als ‚nantaimori’ bezeichnet: Meist sehr junge Frauen und Männer servieren japanisches Sushi auf ihrem nacktem, wunderschönen Körper. Erotik pur - in China wurden ‚nyotaimori’ und ‚nantaimori’ nicht umsonst wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verboten.
Angeblich soll vor allem das organisierte Verbrechen diese wunderschöne Darbietung genießen - während sie in Japan und China heute eher selten anzutreffen ist, exportierten Filme wie „Die Wiege der Sonne“ die Idee in den Westen. Einige Restaurants und Bordelle ließen sich davon inspirieren – bekamen aber nicht nur Abmahnungen auf Grund mangelhafter hygienischer Bedingungen. Die Kritik: Meist sehr junge Frauenkörper werden als reines Objekt betrachtet.
Neurotische Persönlichkeiten und FeministInnen müssen auch bei dieser Darbietung ganz stark sein - eine erotische Delikatesse vom Feinsten ist „wakame sake“ (Seetang-Sake): Eine nackte Frau liegt auf dem Rücken und presst ihre Schenkel fest zusammen. Auf diese Art entsteht ein dreieckiges Behältnis, in das Sake eingefüllt wird. Wenn sich das Schamhaar der Frau in der warmen Flüssigkeit zu wiegen beginnt, so ist dies vergleichbar mit den Wogen von Seetang ….