Neue Behandlungsrichtlinien für transidente Menschen

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Seitens des Gesundheitsministeriums wurden die alten Behandlungsempfehlungen für transidente Personen, die immerhin schon aus dem Jahr 1997 stammten und nicht mehr dem Stand der Medizin, der Wissenschaft und der rechtlichen Regelungen entsprachen, nunmehr durch eine neue und moderne Version ersetzt. Das teilte Angelika Frasl, stellvertretende Bundes- und Wiener Landesvorsitzende, sowie Transgenderbeauftragte der Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SoHo heute, Freitag, mit.

Alexandra Kromus / PID

“Ich freue mich, dass es nunmehr endlich geklappt hat, die alten Richtlinien, die inzwischen zu mehr Problemen als Lösungen geführt haben, an die heutige Zeit anzupassen und damit auch den Höchstgerichtsentscheidungen der letzten Jahre, die zu einer Neuregelung bei den Namens- und Personenstandsänderungen geführt haben, Rechnung zu tragen”, so Frasl weiter.

Auch Sam Schweiger von Transmann Austria freut sich über die neuen Richtlinien: “Wir von Transmann Austria, als Vertretung der transidenten Männer in Österreich, freuen uns, dass die Bemühungen der vergangenen Jahre nun endlich etwas bewegt haben. Viele der Behandlungen sind nach wie vor positiv zu bewerten, jedoch sind veraltete Methoden und Sichtweisen leider bis dato Hürden für die Betroffenen gewesen. Die neuen Änderungen lassen uns endlich in der Jetztzeit ankommen.”

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